Kegeltour 1998
Emsdetten
18. - 20. September 1998

Nach mittlerweile schon obligatorischem Rüdiger-Auskegeln bei Beckmann, ging es nach Emsdetten ins Hotel Düsterbeck, und man kann sagen, dass wir noch nie so gut weggekommen sind wie dieses Mal. Gut, immer noch kein 5-Sterne-Hotel, aber recht akzeptabel.

Ja, was zur Hölle macht man denn in Emsdetten?
Diese Frage mussten wir uns am Freitag abend auch stellen. Wir konnten sie da leider nicht wirklich beantworten; der eigentliche Grund, warum wir nach Emsdetten gefahren sind, sollte sich erst am Samstag klären.

Also, abends zuerst Essen, dann in die sehr mittelmäßige Disco, an deren Namen sich niemand erinnern kann, danach in den noch schlechteren Klabautermann.
Das lustigste daran war eigentlich, dass Arno dämlicherweise seinen Zimmerschlüssel an der Rezeption abgegeben hatte (die jedoch um 4 Uhr morgerns nicht mehr auf war) und folglich nicht mehr ins Hotel konnte, was er zum Anlass nahm, doch mal kurzerhand zu besagter Uhrzeit, das ganze Hotel durch seine markerschütternden "Achiiihm!!"-Rufe zu wecken.
Obwohl Achim ihn nicht hörte, gelangte er dadurch zwar ins Hotel, aber noch lange nicht in sein Zimmer, soll heißen: die Rezeption machte dann wohl doch noch mal auf ;-)

Samstag = Aktionstag,
Kanufahren auf der Ems (deswegen Emsdetten).
Nach einer Kurzeinweisung durch Paddel-Erwin ging es los. Drei Boote von Emsdetten nach Rheine.
Die ersten Probleme gab es zwar schon beim Einsteigen, aber es ist keiner(!) ins Wasser gefallen.
Einige Leute beschwerten sich aber im Laufe der Fahrt. Karsten ("Mein Arsch tut so weh!") gefielen die harten Holzbänke nicht und Martin mußte gelegentlich alleine paddeln, weil Maik lieber die Füße hochlegte. Nach mehreren Stunden, drei Wasserfällen, unzähligen Stromschnellen und beleidigendes, sogar herablassendes Kopfschütteln durch "Profi-Ruderer", die uns zufällig entgegen kamen, endete unsere Rafting-Tour schließlich in Rheine, von wo aus wir dann mit dem Zug wieder nach Emsdetten fuhren.

Abends widmeten wir uns natürlich wieder dem Standard-Kegeltour-Programm, und das hat bestimmt nichts mit Alkohol zu tun.

Am Sonntag dann nochmal Essen, Trinken, Kegeln (was ja konstituierendes Element einer Kegeltour ist) und ab nach Hause.