|
Kegeltour 2000
Meppen
13. - 15. September 2000
Unsere diesjährige Kegeltour führte uns ins niedersächsische Meppen.
Wie gewohnt trafen wir uns bei Beckmann, um den diesjährigen Rüdiger auszukegeln. Nach der ersten Erfrischung in Form von Bier fuhren wir nach Haltern, von wo uns der Zug über Münster nach Meppen brachte.
Am Bahnhof erwartete uns bereits das Hotel Tiek mit eigenen Taxen, die uns das ganze Wochenende begleiten sollten. Im Hotel angekommen begutachteten wir erst einmal unsere Zimmer, die, wie wir fanden sehr gut waren.
Nach einem kurzen Bettentest trafen wir uns auf der Hotelterrasse zu einem kleinen Umtrunk
mit dem Meppener Moorwasser ein (es sollte nicht der letzte sein).
Eile war aber nun geboten, denn das Taxi wartete schon, um uns nach Haselünne zur weltbekannten Berentzen-Brennerei ("Komm zu uns, komm raus aufs Land....") zu bringen.
Nach einer Führung durch die Brennerei kamen wir in den Rittersaal, wo der Tisch schon gedeckt war. Unsere anfängliche Enttäuschung über Tafelwasser als Getränk wurde bald behoben, als die Kellnerin uns die neuesten Produkte des Hauses testen ließ.
Nach ausgiebigem Test und reichhaltigem Essen (was an diesem Wochenende sowieso unsere Hauptbeschäftigung war), entdeckten einige Kegelbrüder eine besondere Vorliebe für das besondere "stille Örtchen". Muss wohl an der Sonderfunktion gelegen haben. Der Entdecker der Sonderfunktion möchte aber ungenannt bleiben.
Nachdem alle satt und zufrieden waren, zogen wir los, eine musikalische Stätte der Körperertüchtigung zu finden.
Wie groß war unser Entsetzten, als wir uns Eintritt verschafft hatten. Außer der Bedienung hinter der Theke und dem sogenannten DJ waren wir die einzigen in dieser Disco. Trotzdem mußteja das Essen und der Time Warp verdaut werden.
So wurde dann von den meisten die Tanzfläche gestürmt. Ein Kegelbruder wollte sich an diesem Gelage aber nicht beteiligen und bewachte die Truppe von den Tischen aus (Lästerern unter Euch sei gesagt, dass man auch mit geschlossenen Augen aufpassen kann).
Den Samstag begannen wir mit einem ausgiebigem Frühstück. Direkt anschließend ging aber unser gefülltes Programm weiter, und wir wurden zum Jachthafen gebracht, um unsere Naturinstinkte (Kegeln) ausleben zu können.
Bei leckerem Essen und gutem Bier waren wir auch von der Kegelbahn angetan, die über einen Geschwindigkeitsmessgerät verfügte. Die schnellste Kugel mit fast 50 km/h hatte natürlich Arno, der auch Platz 2 und 3 für sich beanspruchen konnte. Langsamster Kegler war Achim mit etwas über 10 km/h.
Nach Ausprobieren einiger neuer Spiele wurden wir auch schon wieder abgeholt und in ein Waldgebiet gebracht.
Dort angekommen wurden wir von zwei netten Meppenern begrüßt, die uns ins traditionelle Bosseln einweihen wollten.
Den Unwissenden von Euch sei gesagt, dass man beim Bosseln zwei Gruppen bildet, die jeweils eine Kugel bekommen. Diese Kugel gilt es, mit möglichst wenigen Würfen auf einer bestimmten Strecke bis zum Ziel zu werfen bzw. rollen.
"Kegeln auf der Straße".
Dass hierbei auch mal eine Kugel in die Gräben und Anlagen rollt, ist selbstverständlich, aber dafür hat man ja den von der Stadt Meppen anwesenden "Balljungen", der dann mit einer Art Kescher zum Einsatz kommt.
Es stellte sich heraus, dass unsere andere Begleiterin eine Fotografin war,die Werbefotos für die Stadt Meppen machen wollte. Von uns
Wir fühlten uns geehrt. Als Entlohnung für den Fotostress erhielten wir von ihr eine Flasche Moorwasser (die wir natürlich gerne annahmen, weil sie so toll unser eigenes Proviant - ein Bollerwagen mit Fassbier(!) - ergänzte).
Für diesen Spaß kam sogar unserer Kegelbruder Karsten extra aus Heiden nachgereist.
Obwohl einige die Kugel statt nach vorne lieber nach oben in die Bäume warfen, kamen wir irgendwann am Ziel an (es war wunderlicherweise eine Gaststätte). Dort bekamen wir nach all den Strapazen erst mal in einem urgemütlichen kleinem Raum ein deftiges Abendessen.
Nachdem wir kurz im Hotel waren, fuhren wir wieder mit dem Taxi in die Innenstadt ins Bermuda Dreieck.
Dies ist eine Ansammlung von verschiedenen Kneipen, die wir ausgiebig testeten.
Erwähnt sei noch, dass Karsten in der Disco seine Künste als Chameur und Baggerkönig unter Beweis stellte. Die Reaktionen waren ...... man könnte es "amüsant" nennen.
Nach der Rückfahrt zum Hotel stellten einige von uns fest, dass sie doch noch nicht gesättigt waren. Da die Hotelküche schon zu war, trabten sie auf Schusters Rappen los zu Mc Donald´s, was sie allerdings erst nach einigen Umwegen gefunden haben, so dass sie dort nur noch frühstücken konnten.
Die restlichen Kegelbrüder zogen es lieber vor, ein paar Stunden länger zu schlafen, um dann im Hotel zu frühstücken.
Nach dem Mittagessen (schon wieder Essen) bereiteten wir uns auf die Rückfahrt vor, die diesmal reibungslos ablief, so dass wir am frühen Abend noch einen Absacker in unserem Landhotel Beckmann trinken konnten.
Ein hervorragender Abschluss für eine sehr gut organisierte Kegeltour, die allen viel Spaß bereitet hat. Dank ans Orga-Team (Semmel und Berti)!!
(Und von der Homepage-Redaktion geht ein Dank an Peter für diesen Bericht!)
|
|